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Wir suchen Werke von dem Maler, Bildhauer und Grafiker Markus Lüpertz

Wir suchen Werke von dem Maler, Bildhauer und Grafiker Markus Lüpertz

Der gebürtige Reichenberger Markus Lüpertz gilt als einer der bekanntesten Maler, Bildhauer und Grafiker unserer Gegenwart.

Seine ersten Gemälde entstanden um das Jahr 1960. Gegen die allgemeine Tendenz zeitgenössischer Künstler zur abstrakten Malerei, zeichnete sich bei Lüpertz eine expressive Gestaltung ab, weshalb viele seiner Werke dem Neoexpressionismus zugeordnet wurden.

Lüpertzs Gemälde

1962 entwickelte Lüpertz seine „dithyrambische Malerei", mit der er sich von der damals vorherrschenden abstrakten Kunst zu distanzieren suchte. In jeder Zeit entstanden auch seine bekannt gewordenen Mickey Mouse und Donald Duck Serien.

Gemälde von Markus Lüpertz

Anlässlich der Eröffnung der Gallerie „Großgörschen 35" in 1964 fand die Ausstellung „Dithyrmbische Malerei" statt. Der Titel seines Schaffens bezieht sich auf den griechischen Dithyrambus, welches ein Loblied auf den Gott Dionysos bezeichnet. Lüpertz versteht seine Werke dieser Zeit als leidenschaftliches Loblied, in dem alles ineinander fließt, nichts für sich alleine steht.

In der Zeit von 1969 bis 1977 thematisierten die Gemälde Lüpertz' den Nachhall des Zweiten Weltkrieges. Im Mittelpunkt seiner Werke stehen klare deutsche Motive wie Stahlhelme, Fahnen oder Schaufeln. In diesen Bildern steht die Bewältigung des nationalen Pathos, der Schatten von Krieg und Leiden im Fokus.

In seinen späteren Werken von 1985 bis 1990 lehnten die Arbeiten von Markus Lüpertz an diejenigen der von ihm verehrten Meister Jean-Baptiste Camille Corot und Nicolas Poussin an. 1993 bis 1997 schuf Lüpertz die Bilderserie „Männer ohne Frauen – Parsifal", welches bis heute zu seinen bekanntesten Werken zählt, ebenso wie die „Landschaftsbilder", die beiden Zyklen „Vanitas" und „Vesper" sowie das 2001 erschaffene Wandbild „Die sechs Tugenden", das das Foyer des Bundeskanzleramtes in Berlin ziert.

Lüpertzs Skulpturen

Skulptur von Markus Lüpertz

Seit 1980 widmet sich Markus Lüpertz neben der Malerei auch seinen Skulpturen. So ist in einer Nische der Frankfurter Alten Oper eine Figur des Apoll zu finden.

1990 entwarf Lüpertz „Die Hässliche erschrickt die Schöne", die seitdem in Karlsruhe an der Bannwaldallee steht. „Der gestürzte Krieger" fand seinen Platz in der Berliner Kantstraße. Nur ein Jahr später, im Jahr 2000 schuf Lüpertz ein Ensemble von drei Skulpturen für den Schlosspark Bensberg.

Auch in neuen Berliner Bundeskanzleramt ist ein Werk des Künstlers zu finden: Seine Bronze „Die Philosophin" ziert seit 2001 das Foyer.

Der „Adler" befindet sich seit 2005 am Bundesgerichtshof in Karlsruhe; im selben Jahr wurde die Skulptur „Hommage an Mozart" in Salzburg aufgebstellt. Als 2009 Lüpertz' „Apoll" auf dem Elisabethenplatz in Bamberg enthüllt wurde, hielt Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder – ein Freund des Künstlers – die Laudatio.

Imposante 18 Meter hoch ist die Skulptur des „Herkules", der 2010 im Gelsenkirchener Nordsternpark errichtet wurde. Direkt am Bonner Rheinufer, in der Nähe der Gasse, in der Ludwig van Beethoven seine Kindheit verbrachte, fand 2014 eine 2,70 m hohe Skulptur des Komponisten ihren Platz.

Kunst von Markus Lüpertz

Die Skulpturen des Markus Lüpertz haben ein wesentliches Element gemein: Die Kunst der Darstellung soll nach Auffassung des Künstlers handwerklich konventionell sein, neu und modern könne nur das Unbewusste sein. So sind beinahe alle seine Skulpturen aus Bronze gegossen, angelehnt an die klassischen Figuren.

Für private Sammler ist der Besitz einer Skulptur aus der Werkstatt des Markus Lüpertz etwas ganz Besonderes. Ausgewählte wertvolle Stücke dieses außergewöhnlichen zeitgenössischen Künstlers können auch in der Antique Galerie erworben werden.

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